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Standort: Gerlitzen (Kärnten)

Planung: 2006 –2019

Umsetzung: 1. Baustufe 2007, dazwischen jährlich 1–2 Baustufen, 15. Baustufe 2019

Mitarbeiter: Thomas Freunschlag, Johannes Pinter, Matthias Brugger, Franziska Dej, Christian Kanzian, Roman Schmidt, Daniela Schrittwieser, Pascale Jung, Gerhild Goldberger, Kathrin Wutte, Christoph Erian, Bernd Zerza, Florian Juri

www.feuerberg.at

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Erwin und Isabella Berger bewirtschaften das Resort in der vierten Generation. Mit ihnen wurden innerhalb von 14 Jahren nicht weniger als 15 Baustufen realisiert: die Bade- und Wohlfühlwelt, der neue Speisesaalpavillon und die neue Eingangshalle samt Schwimmbaderweiterung, eine weitere Wellnesserweiterung, eine neue Rezeption, sowie die vollständige thermische und architektonische Sanierung der Bestandsbauten.

Grundidee der ersten Erweiterung des Bestandes, welcher an der Hauptaussichtsseite keinerlei gut nutzbare Außenräume besaß, war die Neuerrichtung des Wellness- und Erlebnisbereiches, einschließlich eines großen Schwimmteiches an der Vorderfront. Dieser Schritt ist insofern als ungewöhnlich zu bezeichnen, da damit auch die Integration der neuen Saunalandschaft bzw. der Nacktzonen in den öffentlichen Bereichen bewerkstelligt wurde. Letztlich wurde aber mit der Erweiterung ein außergewöhnlicher wirtschaftlicher Aufschwung des Resorts eingeleitet. In den 15 folgenden Bauphasen wurde dieser Bereich ständig erweitert. Durch eine sehr transparente, moderne, alpine Formensprache wurde eine neue Mitte geprägt, welche durch einen fließenden Übergang der Innen- und Außenbereiche gekennzeichnet ist. Die neuen Baukörper bieten hier einen wesentlichen klimatischen Schutz, schirmen zur Liftanlage hin ab und verstärken gleichzeitig das Erlebnis des imposanten Ausblickes auf Mittelkärnten mit seinen Seen. 

Bereits ein Jahr nach Fertigstellung der ersten Baustufen wurde die Anlage um einen Panorama-Speisesaal als Holzbau erweitert. Dadurch konnte die Hofwirkung bzw. die Atmosphäre der Geborgenheit nochmals verbessert werden.

Innerhalb der vierten Baustufe (2010) wurde der Speisesaal um einen Ruheraum aufgestockt. Gleichzeitig wurden Bar und Lobby von Grund auf erneuert. In der fünften Baustufe (2011) wurde die Rezeption völlig neu gestaltet.

  • © Martin Hofmann

  • © Mountain Resort Feuerberg

  • © Michael Stabentheiner

  • © Lukas Kirchgasser

  • © Lukas Kirchgasser

  • © Mountain Resort Feuerberg

  • © Gernot Gleiss

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© Kirchgasser

Im Jahr 2012 wurde die sechste bauliche Erweiterung geplant und durchgeführt: Sämtliche Bestandszimmer wurden weitgehend neu gestaltet. Durch vorgesetzte, wintergartenartige Erweiterungen sämtlicher Zimmer war nunmehr die Möglichkeit gegeben, auch das Erscheinungsbild des Altbestandes mit transparenten Holz-Glas-Konstruktionen beträchtlich zu verändern. Im Rahmen dieser Bauphase wurde auch der gesamte Altbestand thermisch saniert.

Die Mächtigkeit des Bestandsbaukörpers wurde durch jede bauliche Ergänzung weiter zurückgenommen. Nun hat die gesamte Hotelanlage vor allem in den Erd- und Untergeschoßen mit Bezug zu den Außenanlagen ein völlig neues Erscheinungsbild. Alpine Bauformen wurden als Zitate übernommen, doch modern umgesetzt. Mit jeder Baumaßnahme wurden bewusst neue Außenräume definiert und gestaltet sowie neue Erlebnisbereiche geschaffen. 

  • © Martin Hoffmann

  • © Kirchgasser

  • © Kirchgasser

  • © Kirchgasser

  • © Kirchgasser

  • © Kirchgasser

  • © Kirchgasser

  • © Kirchgasser

  • © Kirchgasser

  • © Kirchgasser

  • © Mountain Resort Feuerberg

  • © Mountain Resort Feuerberg

  • © Mountain Resort Feuerberg

  • © Lukas Kirchgasser

  • © Mountain Resort Feuerberg

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In der 10. Baustufe wurde die Hotelanlage durch einen neuen Wellnessbereich mit einem großzügigen Infinity-Pool, sowie einem neuen Saunabereich, einer sogenannten „Konzert-Sauna“, neuen Ruheräumen und einem kleinen Panoramapool erweitert. In dieser Baustufe war die Integration des Bauwerks in die Landschaft wesentlich, um die Qualität der Freiräume nicht zu beeinträchtigen. Trotz der Größe des Bauwerks tritt von der Hotelanlage lediglich der flachgeneigte Giebel des Glasdaches, welches den neuen Pool klimatisch schützt, in Erscheinung. 

Im Jahr 2019 wurde ein geräumiger Indoor-Pool verwirklicht. Zentrales Gestaltungselement dieser Baustufe ist das ellipsenförmige Schwimmbad mit einer eingeschriebenen, kreisförmigen Kuppelkonstruktion aus Holz. Gemeinsam mit der Therapieanlage wurde in dieser Baustufe die große Geste der geschwungenen Hofbildung des Feuerbergs erweitert und zu einem Abschluss gebracht. Die statische und gestalterische Bewältigung der über 16 Meter frei zu spannenden Kuppel erfolgte durch ein Polygon mit 12 Säulen im Umkreis. Die Gestaltgebung der Oberfläche wurde an den Kuppelbauten der orientalischen Bautradition angelehnt — das Prinzip der dreieckigen Konstruktionsflächen in eine moderne Holzbauweise übertragen.

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