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Standort: Techendorf/Weißensee (Kärnten)

Planung: seit 2005

Ausführung: 7. Baustufe

www.forellemueller.at

Handskizze Handskizze

Das Projekt „Genießerhotel Forelle“ wurde seit dem Jahr 2005 in mehreren Baustufen — welche die vollständige Sanierung und Neugestaltung des Altbestandes, einen pavillonartigen Holzanbau im Südosten, eine Speisesaalerweiterung im Westen sowie die Herstellung eines privaten Wohnhauses für die Jungfamilie enthielten — erweitert und im Herbst 2017 zum vierten Mal umgebaut. Dominierendes Element dieser Erweiterung ist der neue zweigeschoßige Suitentrakt mit einem rückseitigen Anbau für Mitarbeiterzimmer. Zudem wurden das Foyer und der Wellnessbereich erweitert und umgestaltet. 

Der längsgestreckte Baukörper aus konstruktivem Holzbau beinhaltet auf zwei Ebenen acht großzügige Suiten. Die Räume erhielten eine besondere Note durch ein großes Aussichtsfenster, in dem man sitzend oder liegend verweilen kann. Wie durch einen Bilderrahmen kann man von hier den Blick auf den Weissensee genießen. Der Innenraum wird durch sichtbar bleibende konstruktive Holzelemente geprägt. Der Mitarbeitertrakt im nördlichen Bereich tritt von der Hofseite lediglich ebenerdig in Erscheinung.

  • © Müller

  • © Hannes Pacheiner

  • © Müller

  • © Hannes Pacheiner

  • © Müller

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Südansicht und Schnitt durch den neuen Bettentrakt und Nordansicht

Die Restauranterweiterung bildet das Bindeglied zwischen dem neuen und dem alten Baukörper und wurde ebenfalls in reiner Holzbauweise errichtet. Auch hier bleibt die Fichtenholzkonstruktion sichtbar, die Wände wurden zum Teil mit Tonspachtelung versehen. Im Ostteil des Bestandes wurden zuletzt der Bar- und Loungebereich sowie die Rezeption neu gestaltet und vergrößert, wobei der bestehende schlichte Landhausstil mit neuen Designelementen wie Holzkojen, hinterleuchteten Holzlamellen sowie großen Aussichtsfenstern ergänzt wurde. In all den neu gestalteten Bereichen dominieren Eichenholz und weiß lasierte Fichte kombiniert mit Naturmaterialien wie Tonwänden, Leinenstoffen, edlen Designermöbeln und Lampen. 

Im Frühjahr 2019 wurde die einstweilen letzte und fünfte Baustufe — die Erweiterung der Küche — umgesetzt, um der 4-Hauben-Küche von Hannes Müller die gebührende Funktion und Arbeitsatmosphäre zu ermöglichen. Sie bildet nun mit dem Mitarbeiterhaus eine hofartige Einheit.

  • © Jörg Lehmann

  • © Jörg Lehmann

  • © Jörg Lehmann

Einfahrtsportal-©-Architekten-Ronacher Einfahrtsportal-©-Architekten-Ronacher

© Architekten Ronacher

Perspektive-Süd-©-Architekten-Ronacher Perspektive-Süd-©-Architekten-Ronacher

© Architekten Ronacher

Die neu konzipierte Lehrküche für den Gault Millau “Koch des Jahres“ Hannes Müller mit entsprechenden Nebenräumen wurde 2025 ebenerdig nördlich des Bestandes gegenüber dem Hauptbaukörper situiert, sodass hier gemeinsam mit dem Einfahrtstor eine Hofsituation entstand. Das ebenerdige Gebäude ist mit Gründach ausgestattet und behutsam in das Gelände integriert.

Der Zugang über das Foyer an der Ostseite liegt direkt gegenüber des Hauptzuganges des Hotels. Die Überdachung dazwischen weist die Höhe von 4,0m auf, damit die Durchfahrt durch die Feuerwehr gewährleistet ist und bildet einen witterungsgeschützten Übergang zum Hotel. Gleichzeitig ergibt sich daraus ein repräsentatives Entree zur Anlage.

Vom Foyer aus gelangt man in einen großzügigen Besprechungs- und Essraum, in weiterer Folge zur Lehrküche. Westlich davon sind weitere Räume für Lager, Werkstätte und Kinderspielraum konzipiert.

Trotz der weitgehenden Integration in das erhöhte Gelände, wurde das Gebäude überwiegend in Holzbauweise errichtet. Lediglich die erdberührenden Wände sind in Sichtbeton ausgeführt. Die Decken aus Brettsperrholz wurden an der Südfront zur vorgelagerten Holzkonstruktion des Laubenganges thermisch getrennt. Zwischen Innenraum und Vorzone wurden große, fixverglaste Fensteröffnungen mit niedrigem Parapet und schlanken Lüftungsflügeln eingeplant, um möglichst große Transparenz zwischen Innen und Außen zu erhalten und die Fenster auch als Sitzbereiche nutzen zu können. Diese Baustufe ist bereits die siebte, welche für das „Genießerhotel“ Die Forelle in hohen Maßen mit dem Baustoff Holz errichtet wurde. 

Diese Baustufe ist bereits die siebte, welche für das „Genießerhotel“ Die Forelle in hohen Maßen mit dem Baustoff Holz errichtet wurde.

Lageplan Lageplan